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Echte Feige -

getrocknet oder roh
eine interessante Frucht

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Scheinfrucht der Echten Feige

Die Echte Feige ist ein laubabwerfender kleiner Baum mit einer meist weit ausladenden Krone. Sie ist eine sehr alte und bedeutende Nutzpflanze, die jeder Mittelmeerurlauber sicher schon gesehen (aber manchmal nicht identifiziert) hat. Feigen werden im gesamten Mittelmeergebiet angebaut, in besonderem Umfang in der Türkei.

Feigen werden schon derart lange und intensiv von den Menschen kultiviert, dass man tatsächlich nicht sicher weiss, aus welcher wild-wachsenden Pflanze sie entstanden sind. Heutige scheinbar "wilde" Feigen sind nämlich in Wirklichkeit nur verwildert, es gibt Feigen heute nur noch in ihrer kultivierten Form.

Die Früchte werden grün gepflückt und sind - wenn sie bei uns inden Handel kommen - meistens dunkelviolett. Allerdings gibt es auch sog. weisse Feigen, die ein grasgrünes Äusseres behalten.

Feigen kannte man früher nur als Trockenfrüchte, die im Winter regelmässig im Handel waren. Auch heute werden die meisten Feigen getrocknet. Man bekommt sie aber mittlerweile auch als frische Früchte zu sehr moderaten Preisen sogar im Supermarkt. Sie werden gerne zum Backen genommen und auch einige Kochrezepte mit Feigen sind interessant. Am liebsten aber isst der Verfasser sie roh als frisches Obst.

Die Schale wird i.d.R. nicht mitgegessen. Man entfernt sie, indem man sie abzieht und zwar von spitzen Zipfel (an dem die Frucht am Baum hängt) nach unten. Eine alternative Möglichkeit besteht darin, die halbierten Früchte auszulöffeln.

Möglicherweise gehören Sie zu den bedauernswerten Menschen, die eine allergische Reaktion zeigen beim Genuss von Steinobst (Pflaume, Kirsche, Pfirsich etc.) und vielen anderen Obstsorten, z.B. Äpfeln. Dieses sehr unangenehme Kitzeln im Mund- und Rachenbereich kann auch bei Feigen entstehen und genauso wie bei anderem Obst können Sie es bei Feigen verhindern, indem Sie die Feige erhitzen und erst nach dem Abkühlen essen.
Wichtiger Tipp: Schälen Sie die Feige unbedingt vor dem Erhitzen (max. 30 Sek. in einem Schälchen, falls Saft austritt) in der Mikrowelle, denn sie wird durch das Erhitzen etwas weicher und kann dann nur noch sehr schlecht geschält werden.

Feigenbäume sind recht anspruchslos und gedeihen im sog. Weinbauklima. Sie brauchen also viel Sonne und zur rechten Zeit genügend Regen. Der Hauptproduzent ist die Türkei, mit grossem Abstand gefolgt vom Iran und den direkten Mittelmeer-Anrainern. In geringerem Umfang werden sie auch in Australien, Brasilien, den USA und einigen anderen Ländern angebaut.

In unseren Breiten gedeihen sie nur mässig und setzen auch selten wohlschmeckende Früchte an. Wenn man einen Wintergarten o.ä. für die kalte und dunkle Jahreszeit hat, sind sie attraktive Kübelpflanzen.

Feigen am Baum

In milden Lagen halten sie es auch im Winter draussen aus; auf der dänischen Ostseeinsel Bornholm gibt es tatsächlich einige Exemplare, die es dort zu beachtlicher Grösse gebracht haben.

Für einige Menschen bereitet der Genuss von Feigen Schwierigkeiten: Wer allergisch auf Steinobst reagiert (z.B. sehr unangenehmes Prickeln oder Stechen im Mund beim Verzehr roher Kirschen, Pflaumen, Pfirsiche ets.) sollte auch bei Feigen vorsichtig sein. Die Allergene werden allerdings offenbar durch Hitzeeinwirkung zerstört bzw. neutralisiert: 15 - 20 Sekunden in die Mikrowelle, danach auskühlen lassen und die allergische Reaktion sollte sich nicht einstellen

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