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Camu-Camu-Strauch

Der Alleskönner aus dem Urwald

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Früchte der Camu-Camu-Pflanze

Kaum eine andere Frucht hat in den Ohren gesundheitsbewusster Menschen einen besseren Klang als die Camu-Camu-Frucht. Sie ist noch gar nicht so lange bekannt und ihre Erforschung ist noch lange nicht beendet.

Die Liste dessen, was diese Frucht alles bewirken kann, liest sich wie ein Märchenbuch, scheint aber überwiegend wahr zu sein, zumindest wird ihr Loblied in der Literatur ziemlich einstimmig gesungen (wobei wir nicht vergessen wollen, dass auch gerne voneinander abgeschrieben wird . . . )

Was sind die wichtigsten und erstaunlichsten Erkenntnisse über die Camu-Camu-Frucht?
Camu-Camu gilt zusammen mit der Acerola-Kirsche und der Australischen Buschpflaume als die weltweit beste natürliche Quelle von Vitamin C:
100 g der Frucht enthalten etwa 2000 mg (= 2 Gramm!) reines Vitamin-C. Das ist etwa 50 Mal so viel Vitamin C wie Orangen und andere Zitrusfrüchte. Es gibt sogar Forscher, die behaupten, einen Vitamin-C-Gehalt von 5000 mg festgestellt zu haben.
( Erfahren Sie mehr über das lebenswichtige Vitamin-C auf unserer Seite mit Gesundheits-Tipps.)

Auch bei Eisen, Niacin, Riboflavin und Phosphor werden phantastische Werte erreicht, genauso wie bei Betacarotin, Kalium, Kalzium, Bioflavonoiden und etlichen anderen lebenswichtigen Stoffen.
Es lohnt sich also, wenn man sich mit der Pflanze und ihrer Frucht beschäftigt.

Einiges zur Biologie der Camu-Camu-Pflanze:
"Myrciaria dubia", wie dieser Strauch mit wissenschaftlichem Namen bezeichnet wird, hat keinen eigenen deutschen Namen - Camu-Camu ist die Bezeichnung, die die Eingeborenen seines Lebensraums verwenden.
Es ist ein Myrtengewächs, gehört also zu einer weit verbreiteten Pflanzenfamilie, die mit etwa 4620 Arten in den Tropen beheimatet ist und zwar vor allem im australisch-ozeanischen Raum und Süd- bzw. Zentralamerika.

Das Hauptverbreitungsgebiet des Camu-Camu-Strauches scheint im Amazonasgebiet zu liegen und da wiederum vor allem im peruanischen Amazonasgebiet, also am Oberlauf des Flusses.

Die mittelgrossen Sträucher (etwa 3 - 6 m Wuchshöhe) blühen weiss (zwischen Juli und September) und bilden dann rote, ca. 3 cm grosse und nahezu runde Früchte aus. Die Färbung der Früchte variiert von dunkelviolett bis zu einem Rot-Grün, das sie wir kleine Exemplare alter Apfelsorten aussehen lässt. Das Fruchtfleisch ist weiss bis gelblich und wirkt eher glasig, als mehlig.

In Europa kommt Camu-Camu (bisher) nur als Trockenextrakt auf den Markt und findet sich in einigen Nahrungsergänzungsmitteln. In Südamerika gibt es mittlerweile die ersten Plantagen mit dem Strauch, durch die die steigende Nachfrage allerdings nicht gedeckt werden kann. Hauptabnehmer ist angeblich Japan, was vielleicht auch damit zusammenhängt, dass der Pflanze aphrosisierende Wirkung nachgesagt wird - Sex-Stimulanzien sind in Japan ja recht begehrt.

Leider ist die Stellung von Camu-Camu im ökologischen System seiner Heimat noch gar nicht erforscht; der Raubbau an wildwachsenden Exemplaren einer derart exponierten Pflanze kann zu ernsten Verschiebungen des gesamten Artenspektrum führen: Tiere, die sich auf den Verzehr dieser Pflanze spezialisiert haben, werden in ihrem Bestand bedroht, was wiederum die natürliche Verbreitung der Pflanze verhindern kann. In der Natur greift nun mal alles sehr verzahnt ineinander und ein plötzlicher menschlicher Eingriff kann tatsächlich überraschende Folgen haben.


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