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Avocado -

Die Frucht mit dem höchsten Fettanteil

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Avocados haben einen sehr grossen Kern

Avocados werden schon seit Jahrtausenden von den Menschen verzehrt. Der Avocadobaum ist immergrün und schnellwüchsig und wächst in warmen, tendenziell trockeneren Gebieten.

Die Avocadofrucht ist reich an ungesättigten Fettsäuren. Der Baum kommt ursprünglich aus Südmexiko und wurde durch die Spanier verbreitet. Heute werden Avocados in Hunderten von Kultursorten weltweit angebaut, mittlerweile auch in einigen Mittelmeerländern. Das Ursprungsland Mexiko ist auch heute noch der Hauptproduzent.

Das Fruchtfleisch ist weich und hat fast die Konsistenz kellerkalter Butter, was der Frucht im Deutschen auch die gelegentlich verwendeten Namen Butterfrucht und Butterbirne eingebracht hat. Die Früchte werden unreif geerntet und reifen auf dem Transport nach. Sie können auch nicht voll ausgereifte Avocados kaufen und zu Hause nachreifen lassen. Das geschieht in wenigen Tagen, man kann den Vorgang beschleunigen durch die Lagerung zusammen mit Äpfeln.
Es ist wichtig, den richtigen Reifegrad zu erreichen, denn wenn sie noch zu hart sind, schmecken sie nicht so gut und überreif sieht das Fruchtfleisch ausserdem noch unappetitlich aus. Tasten Sie vorsichtig mit leichtem Druck: Hart wie ein Apfel ist nicht gut, weich wie eine Feige aber auch nicht.

Im Handel sind bei uns überwiegend die zwei Sorten "Fuerte" und "Hass"; der Verfasser zieht die zweite Sorte - sehr hartschalige, runzelige Früchte - vor, da man sie problemlos perfekt auslöffeln kann: Sie werden mit einem Messer halbiert, dann die Hälften gegeneinander verdreht, so dass sie sich am grossen Kern voneinander lösen und werden dann dann ausgelöffelt. Versuchen Sie nicht, die Früchte zu schälen, denn das gibt bestenfalls eine ziemlich glitschige Schmiererei.

Der nussige Geschmack kommt übrigens in den grünen Bereichen des Fruchtfleisches direkt an der Schale am besten zur Geltung. Der einzelne grosse Kern ist ungeniessbar und leicht giftig.
Aufgrund ihres Nährwerts werden die Früchte auch in der veganen Küche sehr geschätzt. Sie sättigen sehr stark und eine halbe Avocado reicht vollständig als Abendessen.

Als echter Nachteil von Avocados muss gelten, dass dass das Fruchtfleisch nach kurzer Zeit unansehnlich wird. Auch Druckstellen quittiert die empfindliche Frucht mit einer unappetitlichen Braunfärbung. Man kann diese Früchte trotzdem essen und auch eine Geschmacksveränderung ist nicht festzustellen, aber es sieht wirklich nicht schön aus.
Werden aufgeschnittene Avocados z.B. als nahrhafte Dekoration von kalten Platten oder Buffets genommen, kann man die Oxidation (also das Braun-werden) verhindern durch Einstreichen mit Zitronen- oder Limettensaft.

Überraschenderweise eignen sich Avocados kaum zum Kochen; man sollte sie immer roh essen, um den sehr milden, aber angenehmen Geschmack geniessen zu können. Einige Salatsaucen werden aber aus bzw. mit Avocados hergestellt, z.B. Guacamole, ein Avocado-Dip, der in der mexikanischen Küche Verwendung fndet. Auch hier ist die Beigabe von Zitronensäure wichtig, um zu verhindern, dass aus dem leckeren Dip in kurzer Zeit ein unappetitlicher Brei wird.

Eine Viertel oder halbe Avocado als Abendessen ersetzt das dicke Käsebrot, denn die Frucht sättigt stark. Allerdings: Abnehmen ist bei den Pflanzen auch nicht wirklich angesagt, denn die Früchte haben auch einen sehr hohen Fettgehalt (ca. 25 % - das ist mit sehr großem Abstand der höchste Fettgehalt aller bekannten Obst- und Gemüsearten). Andererseits reicht ein ziemlich kleines Stück, um satt zu werden . . . .

Avocados haben sehr viele gesunde Inhaltsstoffe wie einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Kalium und praktisch alle wichtigen Vitamine.

Eine Mischung aus pürierten Avocados und Papaya, Honig und Eigelb schmeckt nicht nur attraktiv, sondern wird auch als Hautpflegemittel verwendet. Sie können also die Mischung als Gesichtsmaske anrühren und alles, was Sie nicht benötigen, als leckeres Dessert verzehren. Ein Klacks Sahne obendrauf macht die Speise nicht gesünder, aber noch leckerer. Ähnliches gilt für einen kleinen Schuss Eierlikör.

Die hautpflegenden Eigenschaften der Frucht haben sie auch Eingang finden lassen in der Kosmetik-Industrie, u.a. gibt es Seife mit Avocado. Es geht aber auch einfacher, wenn auch etwas ungewöhnlich: Eine sehr gute Hautpflege erreichen Sie, wenn Sie die Haut mir purem Fruchtfleisch "eincremen". Es ist nahe beim Kern am weichsten und muss kaum püriert werden, da es sich leicht zerdrücken lässt. Versuchen Sie es einfach mal mit einem kleinen Stück als Handcreme. Das Überraschende ist, dass diese Creme schon nach ein paar Minuten vollständig in die Haut eingezogen ist.

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