|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
||
|
|
Papaya
|
|
| Sie sind hier: Startseite | ||
|
Die Früchte sind so gross wie die mittlerweile überall gehandelte Mango, bei günstigen Bedingungen und je nach Sorte auch grösser - bis etwa so gross wie ein Fussball. Sie sind zunächst glänzend grün und werden schliesslich leuchtend gelb. Auffällig und geradezu unverwechselbar an der Pflanze ist ihre Wuchsform: Sie ist nicht verzweigt und da die unteren Blätter absterben und abfallen, stellt sich der Baum ähnlich wie eine Palme dar: Auf einem langen, schlanken Stamm wächst ein "Büschel" von Blättern.
Die Früchte aber spriessen überall aus dem Baum, also direkt aus dem Stamm (korrekter müsste man von Stengel/ Stängel sprechen) Trotz ihres baumartiges Wuchses ist die Papayapflanze kein Baum. Sie gehören wissenschaftlich zu den Melonenbaumgewächsen (auch dieser Name ist also irreführend), manchmal werden Papayas als „baumförmiges Kraut“ bezeichnet
Papayas haben eine medizinische Bedeutung; wir kennen sie allerdings eher aus der Küche: Viele Teile der Pflanze gelten wegen ihres Gehaltes an Papain als Zartmacher für Fleisch, ausserdem sind die Früchte mannigfaltig als Gemüse zu verwenden. Reif schmecken sie sehr gut in Obstsalaten oder man löffelt die halbierten Früchte einfach aus. Dabei werden die Kerne oft leider nicht beachtet. Papayakerne schmecken sehr gut. Frisch sind sie nicht sehr hart; man knabbert sie. Sie sind scharf! Wie alle Teile der Pflanze sind auch die Kerne sehr gesund. Getrocknet kann man sie sehr gut als Pfefferersatz nehmen. Wer einmal damit gearbeitet hat, stellt schnell fest: Papayakerne sind kein Ersatz, sondern viel besser als Pfeffer! Auch als Tisch-Deko kann man die Früchte gut verwenden. Man nimmt dann meistens die grünen, unreifen Früchte. Wir haben aber auch sehr gute Erfahrungen mit halbierten reifen Früchten gemacht: Sie sind wirklich sehr dekorativ und sehen auch nach Stunden noch frisch und appetitlich aus. Papayas sind weltweit verbreitet. Bei uns kommen meisten Früchte aus Brasilien in die Geschäfte. In Europa werden sie nicht so häufig kultiviert. Auf Madeira findet man die Pflanze allerdings allenthalben, auch in kleinen Gärten. |
||
|
Das Impressum finden
Sie unter hitworld.de |
||